Gesellschaft
Schickelsheim, Foto: Grahmann

Niedersächsische Gesellschaft zur Erhaltung historischer Gärten e.V.

Um insbesondere den privaten Garteneigentümern eine Interessengemeinschaft zu schaffen, die ihre Belange in der Öffentlichkeit vertreten kann, gründete man am 11. 1. 1994 die

NIEDERSÄCHSISCHE GESELLSCHAFT
ZUR ERHALTUNG HISTORISCHER GÄRTEN E.V.

Niedersachsen ist ungemein reich an historischen, Gärten, die zu den herausragenden, kulturellen Leistungen in diesem Lande zählen. Zu allen Zeiten hat Niedersachsen eine wichtige Rolle in der Geschichte der Gartenkunst gespielt. Schon den mittelalterlichen Klostergärten kam eine wesentliche Aufgabe zu, unterwiesen doch die Brüder Klostergärtner die ländliche Bevölkerung in Pflege und Anzucht von Nutzpflanzen.

In der Barockzeit waren es die Residenzgärten der verschiedenen Fürstenhäuser, die als Vorbilder wirkten und eine Vielzahl von Anlagen an Landschlössern und Stadtpalais beeinflussten. Aber auch wohlhabende Bürger erfreuten sich kunstreicher Ziergärten in barocker Manier, wie es aus alten Stadtplänen ersichtlich ist.

Die meisten Gutsparks entstanden vorwiegend im Stil des englischen Landschaftsgartens. In dieser Zeit wurden die großangelegten Stadtparks geschaffen und ehemalige Befestigungswälle zu Grünanlagen umgewandelt. Von besonderem botanischen Interesse sind heute noch die Kurparkanlagen in den niedersächsischen Bädern. Zu den ältesten Gartenformen zählen auch die alten Bauerngärten und alte Pfarrhausgärten. Außer den teilweise sehr reizvollen Villengärten dürfen die ehrwürdigen Friedhöfe nicht vergessen werden, die eine wichtige Funktion in der Stadtlandschaft erfüllen, sondern durch ihre vielgestaltigen Denkmale einen hohen künstlerischen Wert besitzen.

 

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